05.05.2019

Ölsperre bei Altötting über den Inn gebaut

Das LRA Mühldorf und die OMV Deutschland richten eine Ölwehrübung aus

(WP) Die OMV Deutschland GmbH mit Sitz in Burghausen betreibt eine Produktenpipeline (Heizöl EL, Diesel und Flugturbinentreibstoff) von Burghausen über München (Feldkirchen) nach Erding zum Flughafen Erdinger Moos. Das Landratsamt Mühldorf a. Inn sowie die OMV Deutschland richteten eine „Ölwehrübung“ am Samstag, 13.04.2019 mit den örtlichen Feuerwehren sowie dem THW aus. Die Übung begann am Samstag gegen 7:00 Uhr und endet um ca. 15:00 Uhr. Das angenommene Szenario war eine Leckage an der Pipeline zwischen Jettenbach und Gars a. Inn. Bei dieser Leckage wurden ölhaltige Stoffe freigesetzt und traten in die benachbarten Bäche sowie in den Innverlauf ein. Die Aufgabe der Rettungsorganisationen war, Ölsperren mittels Ölschlängel einzusetzen um das ausgelaufene Kerosin aufzufangen, zu binden und fachmännisch zu entsorgen. Hierbei kam zum Teil schweres Gerät von Feuerwehr und THW zum Einsatz. Da der Ortsverband Simbach des Technischen Hilfswerkes die beiden Sperrenpunkte Marktl und Altötting betreut, musste er eine Ölsperre bei Altötting nach der Mündung der Isen in den Inn aufbauen. Unterstützt wurden die Simbacher THWler mit Helfern aus dem THW-Ortsverband Altötting. Die Ölsperre wurde mit Hilfe von einem mit einem Schlepphaken ausgestatteten Boot in den Innverlauf eingebracht. Ziel ist es, dass bei einem Ernstfall das Ölgemisch fachmännisch aufgenommen und entsorgt und die Umweltbelastung so gering wie möglich gehalten wird. Über 30 THW-Helferinnen und Helfer waren an diesem Tag alleine mit dem Aufbau der Sperre bei Altötting im Einsatz. Angeliefert wurden die Sperrenteile von der Werksfeuerwehr der OMV. Über 50 Teile wurden mit reiner Muskelkraft ins Wasser gebracht und anschließend von einer Plattform mit speziellen Verbindern zu einer Länge von ca. 280 Metern zusammengekoppelt. Verankert wurde die Sperre an festen Verankerungspunkten, welche extra für die Sperre errichtet wurden. Beim Abbau wurden die Helfer von dem Ladekran des Ortsverbandes Simbach unterstützt. Zugführer Christian Hauswirth zeigte sich sehr zufrieden über die gelungene Übung. 


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