04.03.2017, von Michael Dietl

Mot Marsch

Was ist denn da passiert? Diese Frage dürften sich die Autofahrer und Fußgänger am gestrigen Freitagabend gestellt haben, als sie auf den Straßen in und um Simbach unterwegs waren.  Zig blaue Fahrzeuge und fast ein jedes hatte zusätzliches Material in Form eines Anhänger dabei. Was wie ein Ernstfall aussah, war glücklicherweise reine Übung.

Die Großschadenslagen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es erforderlich ist, Einsatzmittel und Einsatzkräfte zügig in die Schadensgebiete zu überführen. Als Bundesorganisation können die THW Kräfte auch zu einem überregionalem Einsatz abkommandiert werden und im Zuge dessen müssen auch weitere Strecken zurückgelegt werden. (Bsp: Hochwasser 2002) Um auch für diesen Fall gewappnet zu sein, wurde genau dieses Szenario trainiert. So fuhren die Helferinnen und Helfer auf der Bundesstraße B12 Richtung Ering. In Ering wurde ein technischer Halt durchgeführt. Sprich alle Kraftfahrer und Beifahrer der jeweiligen Fahrzeuge, kontrollierten ihres auf etwaiige Mängel oder Schäden. Ferner überquerte man mehrere Kreuzungen als geschlossener Verband. Zurück in der Unterkunft wurden alle Fahrzeuge wieder an ihre jeweiligen Stellplätze geparkt.

Bei einer Schlussbesprechung, tauschten sich die Kraftfahrer untereinander aus und gaben Anregung für Verbesserung. Zufrieden mit dem Übungsergebnis, beendete Zugführer Gottfried Lindinger die Übung und  verabschiedete seine Mannschaft in den wohlverdienten Feierabend.


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