Simbach am Inn, 20.03.2015, von Theo Giokas

Der Leiterhebel

Er zählt, wie z.B. auch das Rollgliss, die schiefe Ebene oder die Seilbahn, zu den sog. "Besonderen Rettungsmethoden". Dabei ist Aufbau und Betrieb kein Hexenwerk - insofern die Handgriffe perfekt sitzen.

Der fast fertige Leiterhebel kurz vor seiner Inbetriebnahme

Aus diesem Grund wird die Ausführung und Anwendung des Leiterhebels mindestens einmal im Jahr geübt.

Dabei werden zwei bis drei Alu-Steckleiterteile miteinander verbunden. Daran wird der Schleifkorb befestigt. Mittels zweier Sicherheitsleinen wird die Konstruktion von oben hinaufgezogen bzw. im Anschluss hinabgelassen. Unten sorgen zwei Führungsleinen und ein Truppführer, welcher die Kommandos gibt, für ein so weit wie möglich waagrechtes und gleichmäßiges hinablassen der verletzten Person.

Wenn immer möglich sollte die verletzte Person mit dem Gesicht von der Schadenstelle weg zeigen, um ihr während des Hinablassens keinen weiteren, psychischen Stress zuzufügen.

"Gerettet" wurde unsere altbewährte, mittlerweile einbeinige Rettungspuppe vom Pumpenturm vor unserer Unterkunft.


  • Der fast fertige Leiterhebel kurz vor seiner Inbetriebnahme

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